Playoff-Halbfinale

14. April 2019

Spiel 7: Panther erzwingen nach Playoff-Krimi den Showdown in München

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Augsburg wehrt „Matchpuck“ ab 

 

Entscheidung vertagt: Die Augsburger Panther gewinnen im heimischen Curt-Frenzel Stadion mit 2:0 und gleichen somit die Serie mit 3:3 aus. Durch die Niederlage, welche das erste Mal mit mehr als einem Tor Unterschied endete, ist München am kommenden Dienstag ein weiteres Mal gefordert, wenn um 19:30 Uhr der AEV zum Showdown anreist. 


Wie in bisher allen Begegnungen dieser Halbfinalserie, startete auch Spiel sechs sehr ausgeglichen. München konnte man zu Anfang leichte Vorteile zusprechen, genauso wie gegen Drittelende. Die Panther übernahmen dazwischen vermehrt die Initiative. Treffer gelangen den beiden Halbfinalisten jedoch zunächst nicht. Dabei blieb es auch im zweiten Drittel. Mit zunehmender Spieldauer nahmen Härte und auch Strafzeiten zu. Die Red Bulls kamen dadurch kurz vor Schluss zu zwei aufeinander folgenden fünf gegen drei Powerplay Situationen, welche aber ungenutzt blieben. Im direkten Umkehrschluss machten es die Fuggerstädter besser, die vier Sekunden vor Ende des Durchgangs durch Adam Payerl in Überzahl das 1:0 markierten. Der Titelverteidiger rannte im Schlussdrittel ununterbrochen an, um den Ausgleich zu erzwingen. Der AEV blieb aber weiter gefährlich, konzentrierte sich, neben der Defensive, auf Konter, die den EHC immer wieder zurückdrängten. Ein solcher Konter war es schlussendlich, der die Entscheidung brachte. München nahm kurz vor Schluss Goalie Danny aus den Birken heraus, fing sich dadurch allerdings sechs Sekunden vor Spielende, abermals durch Adam Payerl, einen Empty-Netter. Augsburgs Schlussmann Olivier Roy feierte somit seinen ersten Shutout im Halbfinale.