Playoff-Halbfinale

14. April 2019

Matchpuck: Red Bulls wollen in Augsburg den Sack zu machen

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

München fehlt nur noch ein Sieg für den Finaleinzug / Augsburg hat ein „Do or die“-Spiel / Ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport und SPORT1

Nur noch ein Sieg fehlt: Meister München kann am Sonntagnachmittag den Adler aus Mannheim ins Finale folgen. Zuvor müssen die Red Bulls jedoch einen Weg finden, in Augsburg einen Sieg einzufahren. Die Panther werden alles in die Waagschale werfen, um dem Titelverteidiger noch einmal ein Bein zu stellen. Magenta Sport und SPORT1 sind ab 13:45 Uhr live dabei.

Nur noch ein Sieg – wie der eingefahren werden soll, erklärt Ex-Panther und Red Bull-Stürmer Trevor Parkes „Wir müssen am Sonntag so spielen wie in den ersten beiden Dritteln im letzten Spiel. Da haben wir die Partie kontrolliert.“ Diese „Kontrolle“ brachte München jedoch nur ein Tor. Am Ende reichte der Treffer, um den Sieg dank des Shutouts von Danny Aus den Birken einzufahren, aber es zeigt eben auch, dass mit dem AEV jederzeit zu rechnen ist.

Dennoch: „Das zweite Drittel war vielleicht unser bestes in den laufenden Playoffs. Am Ende hat ein Tor den Unterschied gemacht – wie in jedem Spiel in dieser Serie“, resümierte Trainer Don Jackson. Diese Leistung wird München auch im Curt-Frenzel-Stadion abrufen müssen. Was passiert, wenn auch nur etwas locker gelassen wird, zeigte Durchgang drei am Freitag als nur der Pfosten und eine Glanzparade von Aus den Birken den Ausgleich verhinderte.

„Da waren wir zu passiv. Das war so nicht geplant“, gab Frank Mauer zu. Der Angreifer, der am Freitag 31 Jahre alt wurde, erklärte, was die Red Bulls in Spiel 6 besser machen müssen: „Wir müssen über die gesamte Spielzeit aggressiv agieren, denn dann sind wir am stärksten.“

Mauer fügte an: „Wir haben mehr Gegenwind, als wir es aus den letzten Jahren gewohnt waren.“ Geht es nach den Panthern, wird sich das auch nicht so schnell ändern. Der AEV braucht zwei Siege in Folge, um ins Finale einzuziehen, aber dass das möglich ist, hat die Serie bereits gezeigt als Augsburg nach der Niederlage in Spiel 1 in ein zwischenzeitliches 2:1 drehte.