Regelauslegung

02. Dezember 2019

Information zum Shootout zwischen Berlin und Wolfsburg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Handhabung bei Berührung des Pucks durch den Torwart im Shootout wird angepasst

Beim DEL-Spiel des 23. Spieltags zwischen den Eisbären Berlin und den Grizzlys Wolfsburg (Endstand 5:6 SO) haben die Schiedsrichter im Shootout dem Versuch von Marcel Noebels die Anerkennung als Tor wegen eines vorhergehenden Puckkontakts durch den Wolfsburger Torhüter verweigert. Diese Auslegung war im Rahmen des Ermessens der Schiedsrichter vertretbar.

Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) hat diese Spielszene nun zum Anlass genommen und festgelegt, dass ein derartig minimaler Puckkontakt durch den Torwart in Zukunft nicht ausreichen soll, um die Ausführung des Penaltys zu beenden und demnach kein Tor zu geben.

„Diese Szene ist ganz sicher diskutabel. Es geht im Sinne des Eishockeys darum klarzustellen, dass wir in derartigen Fällen in Zukunft auf Tor entscheiden sollten“, so Lars Brüggemann, Leiter Schiedsrichterwesen der DEL.

„In der Tat haben wir über diese Situation diskutiert. Wir hatten im Nachgang des Spiels sowie am Montag gute Gespräche mit der DEL. Es spricht für die Liga, dass sie den Fall von sich aus angesprochen hat und für die Zukunft etwas verbessern möchte“, sagt Stephane Richer, Sportdirektor der Eisbären Berlin